Fotogalerie

Wer Bhutan zum ersten Mal in seinem Leben besucht, wird von der Fremdheit und Schönheit der dortigen Kultur und Natur fasziniert sein. Im Regelfall kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, und wenn man schließlich doch zu seiner Kamera greift, ist die Motivauswahl überwältigend.

Dazu zwei kleine Hinweise: Wie in vielen anderen Regionen Asiens auch, empfinden viele Bhutaner das Fotografiertwerden nicht als angenehm bzw. wünschenswert, und man sollte immer fragen, bevor man eine Aufnahme von Menschen macht. Angesichts der unglaublichen landschaftlichen Dimensionen und z.B. mehr als 620 registrierten Vogelarten, kann ich die Mitnahme eines Teleobjektives unbedingt empfehlen.

Auf diesen Seiten habe ich eine kleine Auswahl von Aufnahmen zusammengestellt, die während meiner bodenkundlichen Arbeiten in Bhutan entstanden sind. Jedes Bild läßt sich durch Anklicken vergrößern. Sollten Sie Aufnahmen aus bestimmten Regionen, einzelner Gebäude oder Tier- und Pflanzenarten suchen, können Sie sich gerne bei mir melden.

Viel Spaß beim Betrachten!


Übersicht: Landschaft | Menschen | Maskentanz | Tiere | Pflanzen | Architektur | Geländearbeit


Landschaft


Ein aus Süden kommender Seitenfluss vereinigt sich mit dem Drangme Chu südwestlich von Trashigang, Ostbhutan. Auf den Schwemmfächern haben die Menschen Reis angebaut. Da ihr Dorf sich weiter hangaufwärts befindet, ist der Weg zu den Feldern beschwerlich.
Das Dörfchen Wamrong in Ostbhutan lag im Jahr 2002 in unserem Untersuchungsgebiet. Der Bananenbaum rechts der Bildmitte zeigt das subtropische Klima an (ca. 1.700 m ü. NN).
Blick vom Untersuchungsgebiet nach Norden in Richtung der Hauptbergkette des Himalaya. Der Osten des Landes zeichnet sich durch tief eingeschnittene Kerbtäler und fast vollständig bewaldete Hänge aus.
Reisfelder in der Nähe von Radhi, wo im Osten Bhutans die Strasse endet. Von hier ist es nicht mehr weit bis zur indischen Region Arunachal Pradesh. Auf dem Bild erkennt man leicht, warum dieses Gebiet die Reisschüssel ("rice bowl") Bhutans genannt wird. Der Blick geht durch das Tal des Gamri Chu nach Westen.
Harmonisch fügt sich dieses kleine Dorf in die Natur ein. Hier wohnen die Arbeiter des RNR-RC (Renewable Natural Resources Research Centre) von Lingmethang. Wir befinden uns auf nur 650 m und somit mitten im tropischen Bereich Bhutans.
Dazu ein Gegensatz, um zu zeigen, wie vielfältig Bhutan ist: Man sieht hier die höchste Stelle auf der Ost-West-Verbindungsstrasse, den Thrumsing La-Pass auf 3.760 m ü. NN. Im Winter sind dieser Pass und auch andere Stellen oft verschneit, so dass lange Reisen im Inland unmöglich sind.
Blick von Punakha in das Tal des Pho Chhu ("Vaterfluß"); Rechts des Flusses ist ein landwirtschaftlich genutztes Terrassensystem zu erkennen.
Terrassen mit Reisfeldern kurz vor der Ernte im Tal des Puna Tsang Chhu (unweit Punakha)
Gangtey Gompa am Eingang des Phobji-Gangtey-Tales; das oberste Gebäude mit dem gelben Dach ist das Kloster des Ortes.
Blick in unser Untersuchungsgebiet im Jahr 2001, das Phobji-Gangtey-Tal.
Steinhügel als archäologisches Relikt einer vormaligen Kultur im Phobji-Gangtey-Tal. Der Zeitpunkt und die näheren Umstände ihres Entstehens sind unbekannt. Einheimische erzählten uns, daß sie vom Kampf zweier mächtiger Lamas um Wasserrechte stammen.
Durch die Gebetsfahnen hindurch blickt man von einem Bergsporn hinunter ins Haupttal des Phobji-Gangtey Valley. Während die steileren Hänge intensiv beweidet sind (und hier bräunlich erscheinen), ist der Talboden sumpfig und während des Monsuns teilweise flächig überflutet.
Abendstimmung im Thang-Hall-Valley. Blick ins Haupttal.
Blick ins Phobji-Tal (größtes Seitental des Phobji-Gangtey Valley). Dr. Austin Hutcheon, Isabel Hutcheon und Prof. Dr. Rupert Bäumler besteigen eine alte Flußterrasse
Das Dorf Rukubji mit assoziiertem Schwemmfächer. Bemerkenswert ist das hier traditionell praktizierte Intercropping aus Raps (zur Ölgewinnung), Gerste, Kartoffeln und einer Rübenart.
Blick vom Pele La-Paß nach Norden. Der schneebedeckte Berg im Hintergrund ist der Chomolhari mit einer Höhe von 7.314 m (23.995 ft).
Die Fahrt von der Hauptstadt Thimphu nach Phuentsholing an der indischen Grenze ist abenteuerlich (links sieht man einen Teil der Strasse). Für die 176 km lange Strecke benötigt man mindestens 6 Stunden. Blick himalaya-abwärts, ungefähr in Höhe von Chukha.
Noch ein Eindruck von der Landschaft zwischen Thimphu und Phuentsholing. In der Nähe dieser Stelle entsteht derzeit mit dem Tala Hydroelectric Project (THP) das größte Wasserkraftwerk Bhutans.
Blick von Semthoka auf die Hauptstadt Thimphu. Im Talgrund kann man die ersten Arbeiten für den inzwischen fertiggestellten vierspurigen "Highway" erkennen.

 


Menschen


Im abgelegenen Osten Bhutans sind Ausländer (und vor allem Europäer!) noch eine Seltenheit. Diese zwei jungen Bewohner Wamrongs sind entsprechend skeptisch, als sie uns am ersten Tag unserer Erkundungsgänge treffen.
Die anfängliche Scheu ist auf beiden Seiten schnell überwunden. Bald kommen jeden Abend Besucher aus den umliegenden Dörfern, und bei von ihnen selbstgebranntem Alkohol ("ara") findet das gegenseitige Bestaunen und Kennenlernen statt.
Spielende Kinder in einem Bauernhaus von Tshogoenpa.
Als wir durch das Dorf Langzor kommen, werden wir spontan zu einer Tasse heisser Milch eingeladen. Links im Bild ist einer der beiden Landwirte zu sehen, die uns bei den bodenkundlichen Arbeiten tatkräftig unterstützt haben.
Wer sind bloss diese grossen Menschen mit den merkwürdigen Kleidern und den vielen Werkzeugen??
Im Haus dieser Familie in Bargoenpa werden wir sehr freundlich aufgenommen. Der Familienvater wertet unseren Besuch als gutes Omen und erhofft sich dadurch zukünftiges Glück sowie eine gute Ernte im kommenden Jahr.
Ein bunte Schar von Zuschauern hat sich am 11.11.2002 zur Feier des 47. Geburtstags des bhutanischen Königs eingefunden. Gleichzeitig feiert man hier auf dem Gelände der Grundschule von Tshogoenpa den "National Sports Day" und den "National Children's Day".
Sportliche Wettkämpfe und Spiele bilden den Hauptteil der Feierlichkeiten. Die Gewinner eines jeden Durchgangs dürfen auf das selbstgebaute Siegertreppchen.
Auf einem etwas windschiefen chorten verfolgen diese Kinder den Maskentanz ("tsechu") im Aussenhof eines kleinen Klosters ("lhakang") oberhalb von Kanglung, Ostbhutan.
Dieses 9-jährige Mädchen beobachtete uns aufmerksam beim Anlegen eines Bodenprofils inmitten eines Waldes. Wenig später verschwand sie, kam aber kurz darauf zurück - mit ihrer Mutter und einer Kanne Buttertee.
Ein buddhistischer Mönch ist damit beschäftigt, mit Hilfe einer langen Holzstange die in einen Teich gefallenen Insekten vor dem Ertrinken zu bewahren (Aufnahme aus Kathmandu, Nepal)
Bei einem kurzen Stop auf der Rückfahrt von der Feldarbeit zum Gästehaus in Phuentsho Choling schauen neugierige Kinder zur Autotür herein. Hier ist ein Ausländer noch ein Erlebnis!
Diesen kleinen (und erstaunlich frechen!) Bhutaner trafen wir mutterseelenallein unweit des Pele La-Passes. Er hatte - wie eigentlich alle Kinder - keinerlei Berührungsängste mit uns als Quasi-Aliens.
(Aufnahme von Herrn Prof. Dr. Rupert Bäumler)
Kinder in Schuluniform bei einem Marsch durch den Talboden des Phobji Gangtey-Tals anläßlich des Black-necked crane Festival (Fest zu Ehren des Schwarzhalskranichs) am 12.11.2001
Tanzende Frauen, Black-necked crane Festival, 12.11.2001
Webarbeiten unter freiem Himmel in Boso; verwendet wird lokal produzierte & gefärbte Wolle
Mein bhutanischer Freund Sonam mit Drachenkopfgitarre in einem Souvenirgeschäft der Hauptstadt Thimphu
Sonam & ich
Prof. Dr. Rupert Bäumler, Dr. Regina Pöhhacker, Isabel Hutcheon & ich unweit des Dochu La- Passes während eines Ausflugs nach Punakha am 28.10.2001
Phub Tshering mit dem Hund von Yak-Bauern im Phobji-Tal
Yak-Bauernfamilie im Phobji-Tal; stolz präsentiert die Bäuerin Yakkäse als eines ihrer Hauptprodukte; Fotografiert zu werden ist im ländlichen Bhutan offensichtlich eine Angelegenheit, die Ernst & Feierlichkeit verlangt; Sekunden nach der Aufnahme wird allerdings in helles Gelächter ausgebrochen.
Schulkinder bestaunen unsere bodenkundlichen Arbeiten am Ausgang des Thang-Hall-Seitentales; Phub Tshering und Kado Tshering liefern die bhutanischen Erklärungen; da bereits ab der ersten Klasse in Bhutans Schulen Englisch unterrichtet wird, ist die Kommunikation mit den jüngeren Einheimischen i.d.R. unproblematisch.
Eine Angestellte im Phuentsho Choling Gästehaus an einem der prachtvoll verzierten Fenster.
Die Familie von Lämi, dem Landwirt, der uns bei unseren Arbeiten in seinem Heimattal 3 Wochen lang tatkräftig unterstützt hat; in den Händen hält er ein von seiner Mutter verstoßenes Lämmchen, das nun von Hand aufgepäppelt wird.
"Sir, please make photo!" Ein bhutanischer Junge in einem kürzlich abgeernteten Reisfeld unweit des Chimi Lhakang
(Aufnahme von Herrn Prof. Dr. Rupert Bäumler)
Zwei Angestellte des Phuentsho Choling Gästehauses bei Webarbeiten; die fertigen Teppiche werden immer dann auf Wäscheleinen ausgehängt, wenn ein Touri-Bus eintrifft...

 


Maskentanz

Tsechus sind alljährliche Maskentanz-Festivals, die an vielen Orten Bhutans i.d.R. nach der Erntezeit stattfinden. Dieses und die folgenen Bilder stammen von der Tsechu in Trashigang (Ostbhutan) aus dem Jahr 2002. Drei Tage lang bietet sich dort dem Zuschauer im Innenhof der Klosterburg ("dzong") ein atemberaubend farbenfrohes und exotisches Spektakel.
Anhand der Tänze sollen sich die buddhistischen Menschen bereits einen Eindruck vom Leben nach dem Tod machen, wo sie - so ihr Glaube - ebenfalls auf eine Vielzahl z.T. furchterregender Masken und Fratzen treffen werden.

Clowns sind ein fester Bestandteil der tsechus. Sie unterhalten das Publikum in den Tanzpausen und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Hier treiben sie ihren Schabernak mit einem der wenigen anwesenden Touristen.

Hier wird mit Oboen-ähnlichen Instrumenten der nächste Tanz eingeleitet. Der linke Mönch schwenkt dazu ein Weihrauchfass - nur ein kleines Beispiel für die vielen symbolischen und inhaltlichen Parallelen in Buddhismus und Christentum.
Alle Tänze werden von den Mönchen des Klosters durchgeführt. Ein Tanz kann leicht bis zu einer Stunde dauern und ist eine Abfolge von wechselweise schnelleren und langsameren Bewegungsabfolgen. Hier ist das prächtige Gewand des Guru Rinpoche zu sehen.
Der Sage nach hat Guru Rinpoche auf einem fliegenden Tiger (siehe Brustschild) den Buddhismus nach Bhutan gebracht. Einer der Haupttänze handelt davon, wie er und seine Erscheinungsformen das Böse (damals die Bön-Naturreligion) besiegt haben.
Fotos können leider nur schwer die Dynamik und Intensität widergeben, von denen die Maskentänze leben. Dieses Bild zeigt eine halbe Sekunde der Bewegungsabläufe bei einer Drehung des Tänzers.
Eine andere Wiedergeburt des Guru Rinpoche. Die Tänzer können durch den Mund der Masken sehen.
Tiermasken sind sehr beliebt, wie hier die Darstellung eines Hirsches. Der Tanz handelt davon, dass ein Jäger den Hirsch erlegen möchte, schliesslich aber eine lokale Gottheit das Tier vor dem Tode bewahrt.
Hier sind zwei "schöne und gute" Frauen mit Kopfschmuck, Kira und Zeremonienschuhen dargestellt. Den Zuschauern wird im Laufe dieses Tanzes vorgeführt, wie es den "Guten" im Gegensatz zu den "Bösen" geht, wenn sie gestorben sind.
Die tsechu ist der Höhepunkt des bhuddistischen Jahresablaufs und ein Spektakel für Jung und Alt. Im Hof und auf den Emporen des Trashigang dzong haben mehrere hundert Menschen Platz.
Eine Szene von der local tsechu in einem kleinen Kloster oberhalb von Kanglung, Ostbhutan. Dieser Hund als Gefährte des Jägers bewacht einen gefangenen Hirsch.
Die Strapazen des stundenlangen Tanzens sind diesem jungen gomchen (Laienmönch) ins Gesicht geschrieben.

 


Tiere

Eine Dschungelkrähe (Corvus macrorhynchos) wärmt sich die Krallen auf einem Hausrind.
Bild aufgenommen in Bumthang, Mittelbhutan.
Die Gottesanbeterin (Mantis religiosa) ist im subtropischen Ostbhutan nicht selten.
Bereits nach wenigen Tagen gesellte sich dieser streunende Hund zu unserem Camp in Ostbhutan. Dafür, dass er stets unseren restlichen Reis bekam, bewachte er nachts die Zelte vor Füchsen, Wölfen, Tigern, Bären und wohl auch allzu neugierigen Zweibeinern.
Ein Vogelfalter (Atrophaneura polyeuctes) vergnügt sich inmitten eines Buchweizenfelds; Aufnahme aus Lashingzor, Ostbhutan
Als wir eines Abends am Lagerfeuer sitzen, kommt dieses kalte und schwerfällige Rieseninsekt zu Besuch. Es handelt sich um eine Laubheuschrecke (Pterophylla sp.?) aus der Unterfamilie der Pseudophyllinae, deren Flügel wie Laubblätter geformt sind.
Nicht nur die Menschen, auch diese Katze war sehr von unseren bodenkundlichen Arbeiten angetan. Eine Maus ist dabei für sie zwar nicht herausgesprungen, aber zumindest war es eine Abwechslung im sonst eher gleichförmigen Katzenalltag...
Dieses Maultier aus Tshogoenpa hat 2 Stunden lang tapfer unsere schwere Ausrüstung durch den subtropischen Urwald getragen und freut sich am Ende der Reise über das frische Gras auf dem Gelände der Grundschule.
Rhesusaffe auf dem Gelände der Tempelanlage Swayambhunath (Aufnahme aus Kathmandu, Nepal)
Schwebfliege (Größe ~ 2 cm) an einem windigen Tag im Phobji-Gangtey-Valley
Libelle (Neurothemis sp.) in einem Reisfeld unweit Lobesa.
Yaks im Phobji-Tal auf ca. 3.600 m Höhe.
Heidelibelle (Sympetrum sp.), Gangtey-Tal
Der faule Kater aus "unserem" Gästehaus. Wir rätselten lange, woher bei seinen offenbar geringen Tagesaktivitäten die ganze Müdigkeit herkommt.
Des Rätsels Lösung!
Eine Heuschreckenart, die vor allem in den beweideten Bereichen des Phobji-Gangtey-Tales extrem häufig war.
Ein Lamm und die Katze unseres Arbeiters Lämi wärmen sich am Ofen.

 


Pflanzen

Die Engelstrompete (Brugmansia sp.) wird im Osten Bhutans manchmal als Hecke gepflanzt und vermutlich zu medizinischen Zwecken verwendet.
Man glaubt es kaum, aber das ist eine Distel! Aus beinahe 5 Metern Höhe hatte sie keine Probleme, auf uns herunterzuschauen.
Eine Kosmee (Cosmos sp.) in Bargoenpa, Ostbhutan auf ca. 3.000 m Höhe
Inmitten des Marktgewühls in der Hauptstadt Thimphu findet sich auch dies: Orchideenblüten, die zum Verzehr gedacht sind.
Primula glomerata
Phobji-Gangtey-Valley
ca. 3.200 m
Baumriese unweit von Lobesa
Aconitum sp. (evtl. hookeri)
unterhalb von Tango Monastry (nähe Thimphu)
ca. 2.600 m
Scabiosa sp.
unterhalb von Tango Monastry (nähe Thimphu)
ca. 2.600 m

Pedicularis siphonantha
Phobji-Gangtey-Valley
ca. 3.000 m
Many thanks to Pascale Annic-Gueguen!!

Aster flaccidus
Phobji-Gangtey-Valley
ca. 3.000 m
Leontopodium jacotianum, ein enger Verwandter unseres Edelweißes
Phobji-Gangtey-Valley
ca. 3.000 m
Enzianart
Phobji-Gangtey-Valley
ca. 3.400 m
Fruchtstand von Arisaema erubescens (Aaronstab-Gewächs)
Phobji-Gangtey-Valley
ca. 3.300 m

 


Architektur

Kleiner lhakang (buddhistischer Tempel) oberhalb von Thimphu.
Der mächtige Bau des Wangdue dzong. Diese Klosterburgen stammen vorwiegend aus dem 17. Jahrhundert und sind bis heute Sitz des geistlichen und weltlichen Lebens in Bhutan. Sie bestehen aus einem oder mehreren Innenhöfen, in denen die berühmten Maskentänze stattfinden.
Im Vordergrund fliesst der Puna Tsang Chu, einer der grössten Flüsse des Landes.
Dieses Dorf befindet sich am Hang gegenüber des Wangdue dzong. Das höchste Gebäude ist wie so oft der lhakang. Die Anordnung der Häuser ist eher untypisch für Bhutan; in der Regel finden sich Streusiedlungen, zwischen denen die Felder der jeweiligen Haushalte liegen.
Wieder ein dzong, diesmal jener von Trashigang, Ostbhutan. Aus ihm stammen die Fotos unter der Rubrik Maskentanz.
Reich verziertes Dach eines Torbogens einer Klosterschule nahe Radi, Ostbhutan.
Auf diesem Bild ist das Hauptgebäude des "Sherubtse College" in Kanglung, Ostbhutan, zu sehen, Bhutans einziger Universität. Studenten aus dem ganzen Land können hier in den veschiedensten Fächern bis zum Bachelor-Abschluss studieren.
Selbst die Tankstellen des Landes sind - wie hier in Thimphu - in buddhistisches Gewand gekleidet.
Der Gangtey Gompa Lhakhang, einer der bedeutendsten buddhistischen Tempel in Bhutan und Schule für Hunderte junger Mönche. Aufgrund der Baufälligkeit des Gebäudes existierte innerhalb der Mauern ein eigenes Instandhaltungsbüro. Mit deutscher Hilfe ist dieser lhakang inzwischen komplettsaniert worden.
Paro dzong, das Kloster unweit des internationalen Flughafens in Bhutan
Rechts ist das Hauptgebäude des Tango Klosters zu sehen. Die kleineren Gebäude links sind Klausen, in denen buddhistische Mönche 3 Jahre, 3 Monate und 3 Tage ausharren, ohne zu sprechen und ohne jeden Kontakt zu anderen Menschen.
Ein Gebäude der Stadtverwaltung in der Hauptstadt Thimphu. Um das Gebäude herum ist eine Vielzahl von Gebetsfahnen aufgestellt.
Der Punakha Dzong am Ufer des Mo Chhu ("Mutterfluß"). Der vordere Teil des Klosters ist erst kürzlich renoviert worden. Kameras sind im Innern des Gebäudes nicht erlaubt.
Kinderlose Eltern aus ganz Bhutan kommen in diesen kleinen Fruchtbarkeits-Tempel, den Chimi Lhakhang. Er ist dem Heiligen Drukpa Kuenley gewidmet, der als "Der göttliche Verrückte" des 15. Jahrhunderst in die buddhistische Geschichte eingegangen ist.
Paßgebäude ("chorten") am Dochu La im Abendlicht
Blick aus dem Fenster einer wassergetriebenen Gebetsmühle auf das Gästehaus Phuentsho Choling in Phobjikha.
Bau eines Hauses in Rukubji; die Mauern werden aus Lehm gestampft, die Fenster sind sämtlich handgeschnitzt; Zement und/oder Nägel finden selten Verwendung.
Hauptgebäude des National Soil Services Centre (NSSC) in Semthoka (nähe Thimphu); hier ist das Zentrum bodenkundlicher Aktivitäten in Bhutan

 


Geländearbeit

Träger und Maultier während unserer Anreise nach Tsogoenpa, Ostbhutan. Gerade wird einer der Erdrutsche überquert, die für die folgenden Wochen Gegenstand unserer Forschungen sein werden.
Für 3 Wochen der vermutlich schönste (Arbeits-) Platz der Welt!
Thinlay Wangchuck, leitender Mitarbeiter des RNR-RC Khangma, freut sich hier über die Entdeckung einer Karsthöhle unterhalb des Dorfes Tsogoenpa.
Beim Graben unserer Bodenprofile tauchten bisweilen nicht nur Schlangeneier auf, sondern auch große, festgefügte Kugeln aus Bodenmaterial. Im Innern lebt ein Tier, das die Einheimischen "root worm" (Wurzelwurm) nennen. Es handelt sich um Käferlarven, die beachtliche Ausmasse haben (wie sehen erst die Käfer aus?!).
Ein zum Lager für Bodenproben kurzerhand umfunktioniertes Zelt.
Was um alles in der Welt machen die da?! Um Publikum während unser Arbeiten mussten wir uns nicht kümmern.
So sieht unser Untersuchungsgebiet in Ostbhutan vom gegenüberliegenden Hang (Moshi) gesehen aus. Deutlich treten die Erdrutsche als dramatische Einschnitte in die Landschaft auf. Bereits an die 40 Häuser sind mit in die Tiefe gerissen worden.

Gegen Abschluss unserer Arbeiten organisierten wir ein Treffen mit Einwohnern aus allen Dörfern. Vielleicht werden ja ein paar unserer Ratschläge zur Erosionvermeidung und Schadensbegrenzung angenommen und in die Tat umgesetzt...

Prof. Dr. Rupert Bäumler bei der Entnahme der Proben zur Bestimmung der Lagerungsdichte.
Mit Hilfe der Munsell-Tafeln und der tatkräftigen Unterstützung durch Einheimische (Augen) werden die Bodenfarben jedes Horizonts bestimmt.
Bei der Entnahme von Lagerungsdichte-Proben.
(Aufnahme von Herrn Prof. Dr. Rupert Bäumler)
Zum Entnehmen von Bohrstockproben aus bis zu 3 Metern Tiefe brauchte es auf dieser Terrasse vereinte Kräfte!
Prof. Dr. Rupert Bäumler bei der Begutachtung eines Steines am Anfang des Phobji-Gangtey-Tales. Die parallelen Längsrillen ("Kritzung") lassen evtl. auf eine Überfahrung durch Gletscher schließen.
Phub Tshering, Kado Tshering und Prof. Dr. Rupert Bäumler (von links nach rechts) vor unserer Geländewagen-Feldküche.
Profilbeprobung am Wegesrand. Ab einer gewissen Profilmächtigkeit ist Kreativität gefragt, um zu dem gewünschten Bodenmaterial zu gelangen.
Im Sommer 2000 zerstörte eine durch heftige Monsun-Niederschläge ausgelöste Schlamm- und Geröll-Lawine eine Ansiedlung neuer Häuser nahe Pasakha. Das unterste Stockwerk dieses Hauses ist vollständig zusedimentiert.
Dieselbe Siedlung aus anderer Perspektive.
Mächtige Lagen Schieferverwitterung im Süden Bhutans (nahe Phuentsholing). Das Verwitterungsprodukt hat seifige Konsistenz und zerfällt bereits bei leichtem Druck.
Im Kumbu-Gompa-Seitental bescherte uns ein Landrutsch aus dem Vorjahr dieses über 5 Meter tiefe Idealprofil.

 

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